Montag, 5. Januar 2009

Great Ocean Road

Der Start der Great Ocean Road wird mit diesem Tor gekennzeichnet. Die etwa 240 km lange Straße, die kurz nach Melbourne beginnt, war als Beschäftigungsmaßnahme für Soldaten nach dem 2. Weltkrieg gedacht. Ergebnis war eine sehr kurvenreiche, an der Küste verlaufende Straße. Vorweg genommen: es hat einen rießen Spaß gemacht sie zu fahren! Besonders im Linksverkehr ;-)

Ausblicke wie diesen gabs ununterbrochen. Ich zeig euch deshalb nur eine kleine Auswahl, sonst würde ich die Seite sprengen ;-)


Die nächsten Bilder sind entstanden, als wir einen kleinen Abstecher gemacht haben landeinwärts zu einem Wasserfall - mitten im Regenwald - traumhaft schön!

Back on the road: Die wohl bekannteste Station ist bei den 'twelve apostels'. Wie man auf den Bildern sehn kann, sind das rießige 'Stifte', entlang der Küste. Ursprünglich waren es, wie der Name schon verrät, 12. Mit der Zeit wird die Basis vom Meer aber weggewaschen und sie fallen um. Angeblich stehen noch 10 - ich hab nur 9 gezählt.

Nach einem wunderschönen Sonnenuntergang gings am nächsten Tag weiter.
Nach der Great Ocean Road, die ja nicht bis nach Adelaide reicht(etwa 450km haben noch gefehlt) sind wir wieder landeinwärts gefahren in den Grampians National Park und sind dort wandern gegangen und hatten eine super Aussicht! Danach gings auf dem Highway zurück nach Adelaide.


Freitag, 2. Januar 2009

Melbourne

Hey Leute,
lang ists her, dass ich hier neue Bilder reingestellt habe. Aber lieber spät als nie ;-)

Diese Bilder sind aus Melbourne. Sarah, Katharina und ich sind im Mid-Semester-Break dorthin geflogen und mit einem Mietauto auf der Great Ocean Road (s. nächster Post) nach Adelaide zurück gefahren.


Das folgende Bild ist das Zimmer, das wir ursprünglich bekommen sollten... Es war ein 6-Bett-Zimmer, aber nur 2 Betten waren belegt....
Sarah sei Dank, haben wir ein neues, sauberes! Zimmer bekommen und konnten uns dann auch auf die nächsten 3 Tage in Melbourne freun!

In Melbourne stehen ein paar lustige Häuser: Bei diesem würde man nicht vermuten, dass sich innen drin ein Schwimmbad befindet.
Das Haus errinnert ein bißchen an das "Bügeleisen"-Haus in New York

Auch n schönes Haus - nicht so bedeutend, dass wir den Eintritt dafür gezahlt hätten, aber dafür gibts n Foto :)
Das "Parliament of Virginia"
Der Bahnhof
Auf diesen Tower sind wir rauf...
...und hatten einen super Überblick über die Stadt. Auf dem Bild unten ist der Albert Park zu sehen. Um den See führt die Strecke, auf der jedes Jahr der Formel 1 Grand Prix von Australien ausgetragen wird.
Und natürlich hab ichs mir nicht nehmen lassen meine Runden darauf zu drehen ;-)
Leider nicht mit einem echten Formel 1 Wagen, aber der Leihwagen hats auch getan.
Rechts: Einfahrt zur Boxengasse / links: Zufahrt zu Start-und-Ziel
Die Boxengasse
Das ist die Skyline vom Tower aus
Skyline vom Boden
Skyline bei Nacht
Bißchen Natur musste auch sein: wir haben den Botanischen Garten besucht


Die Bibliothek

Wirklich beeindruckend!

und dann gings weiter auf die Great Ocean Road Richtung Adelaide....(nächster Post)

Freitag, 10. Oktober 2008

Desert trip:Alice Springs-Cooper Pedy-Kings Canyon-Uluru-Olgas-Flinders Ranges

Hey Leute! Ja mich gibts noch;-) Ich hatte 2 Wochen Mid-Semester-Break und hab die Zeit genutzt und bin ein bißchen im Land umher gereist. Die Bilder will ich euch natürlich nicht vorenthalten, aber leider wird das nur eine kleine Auswahl sein, da ich nicht alle 800 Bilder online stellen kann. Ich such die schönsten raus:) Und los gehts:


Die erste Woche war ich in der Wüste: von Adelaide über Cooper Pedy nach Alice Springs, vorbei am Kings Canyon und Uluru und wieder zurück über Cooper Pedy und Flinders Ranges nach Adelaide.

Samstag morgen gings los. Das war unser Bus: er war so gemütlich wie er ausschaut.

Er war unser Tourguide: Steve....Super Stuff! ;-)

Nach 2 Std Fahrt hat die Umgebung ungefähr nur noch so ausgeschaut...sehr aufregend :-P


Obwohl es eigentlich um uns rum nix mehr gab...Kangaroos gibts überall, aber....


....erwischt haben wir einen Aasgeier, der gerade am Straßenrand ein totes Kangaroo verspeist hat. Dummer Vogel! Ne Werkstatt in der Wüste zu finden ist nicht so einfach, deshalb haben wir uns entschlossen die restlichen 1300km (!) so weiter zufahren. Ging eigentlich super, gezittert haben wir nur wenn uns ein Road Train entgegen kam und die Scheibe das knistern angefangen hat. Aber sie hat bis Alice Springs gehalten.


Ab und zu gabs auch mal sowas wie Pflanzen. Die Hälfte davon war allerdings verbrannt.


Unsere erste Station war Cooper Pedy. Berühmt wurde die Stadt, weil es dort sehr viele Opalmienen gibt und weil viele unter der Erde leben. Ja unter der Erde. Die Wohnungen werden in Felsen gehauen. Und einem unterirdischen Hostel haben wir geschlafen.



Abends gings in die örtliche Pizzaria....yami

Und weiter gings Richtung Alice Springs


...mit kleinen Pausen zwischendurch...


Die Staatsgrenze zwischen South Australia und Northern Territory


Sonntag Abend sind wir in Alice Springs angekommen. Unser Hostel war echt super. Es hatte erst ein halbes Jahr vorher eröffnet.


so anstrengend können Busfahrten sein ;-)


Unsere Kraft hat aber trotzdem noch ausgereicht und wir sind gemeinsam essen gegangen.


Innenstadt von Alice Springs


Montag gings dann auf ne Quadtour durch den roten Sand - wobei man Sand dazu eigentlich gar nicht sagen kann. Das war eher rotes "Mehl", dass sich in allen Klamotten festgesetzt hat....Tipp: niemals weiße Kleidung in der Wüste anziehn :)

Zugegeben, Quadfahren ist vielleicht eher was für Jungs. Da ich aber mit sieben Mädels unterwegs war, gings im Anschluss zum Ausgleich zum Kamelreiten.


Mittwoch Nachmittag haben wir den schlimmsten, 20minütigen Sturm seit Jahren in Alice Springs erlebt. Anschließend hat sich eine Sandstaub-Haube über die Stadt gelegt. Hier ein paar vorher nachher Bilder:


Den Sturm haben wir aber überstanden und sind am Dienstag aufgebrochen zu unserer nächsten Station: Kings Canyon. Geschlafen haben wir in Swags+Schlafsack unter freiem Himmel. Leider kann ich euch hier keine Bilder vom Sternenhimmel zeigen. Es war keine Lichtquelle weit und breit, die nächste Stadt war mindestens 150km entfernt. Der Himmel war traumhaft - so viele Sterne hab ich noch nie gesehn.


Alle haben angepackt, wenns drum ging, Feuerholz fürs Lagerfeuer zu sammeln.

Und losgings Richtung Kings Canyon. Zu Fuß einmal quer durch.



Die zwei kleinsten Menschen auf dem höchsten Punkt ;-)

Sarah, Nora und ich haben uns einen kurzen Helicopterflug erlaubt. War sehr lustig.

Und wieder gings weiter. Jetzt Richtung Uluru(Ayers Rock). Die ein oder andren waren vom wandern bissl erschöpft ;-) sorry mädels! :)




Unser nächstes Quartier. Wieder in Swags+Schlafsack
Und da ist er. Wir sind zu einem Punkt gefahren, an dem man auf der einen Seite Uluru und auf der andren Seite die Olgas sieht.(Bilder zu den Olgas sind weiter unten)
Beim gemütlichen Beisammen sitzen hat uns Steve die ein oder andren Gruselgeschichten erzählt - gell Desi :-P

Man waren wir fit am nächsten Morgen :) Auf dem Plan stand die Wanderung um die Olgas an.
Melina aus Holland.



Am Abend gings zu einem anderen, inofiziellen Aussichtspunkt. Wahnsinns Sonnenuntergang!


Freitag morgen wurden wir schon um 5 geweckt. Wir wollten zum Uluru um den Sonnenaufgang mitzuerleben. Der Hintergrund ist der, dass der Felsen nur dann seine schöne orangene Farbe bekommt.

Ein bißchen Bayern in der Wüste von Australien ;-) Desi hat ihren Freunden versprochen, dass sie ein Bild mit ihr im Dirndl und im Hintergrung Uluru macht und hats durchgezogen! ;-)
Zum Abschluss gabs noch ne kleine Wanderung um Uluru herum.

Man hätte auch auf die Spitze klettern können, allerdings wird man von den Aboriginals gebeten das nicht zu tun, weil der Felsen für sie ein Heiligtum ist. Manche machens trotzdem...
Und dann gings wieder auf den Heimweg.
Geschafft waren wir alle!
Desi auch ;-)
Nochmal ein kleiner Stop über Nacht in Cooper Pedy

Unsere letzte Nacht und Station waren dann die Flinders Ranges.
Jap, das ist ein Trinkspielchen;-) und wer hats uns beigebracht - n Ammi:-P

Unsere letzte Tour war dann noch einmal eine Bergbesteigung...aber was für einer!

Es wurde enger und steiler...
Bis wir oben waren. Eine herliche Aussicht! aber es ging auch tief anch unten...


Das war eine Tankstelle, und unsre letzte auf dem Weg zurück nach Adelaide, von vielen....mitten in der Wüste, mit gar nix drum rum.